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  • Lisa Volz

Warum Physiotherapie und Osteopathie für Hunde?

Aktualisiert: 6. Okt 2019

Die Physiotherapie als auch die Osteopathie leistet schon lange Zeit den Menschen gute Dienste.

Es ist also nicht weit hergeholt, diese Therapiemethoden auch bei unseren vierbeinigen Freunden anzuwenden.

Aber was genau bringt deinem Hund die Physiotherapie und Osteopathie?


Vorweg möchte ich sagen - keine dieser Therapien ERSETZT den Tierarzt!

Es ergänzt und unterstützt viel mehr dessen Behandlung.


Die Physiotherapie hilft uns, die Muskulatur des Hundes aufzubauen, Fehlhaltungen und Fehlbelastungen zu korrigieren, Verspannungen durch Massagen zu lindern und dadurch auch Schmerzen zu lindern.


Gelenke, die nicht mehr im vollen Radius bewegt werden und belastet werden, verlieren dadurch auch an Bewegungsspielraum. Durch gezielte Physiotherapie kann dieser Bewegungsspielraum wieder zurückgewonnen werden und das Gewebe in und um das Gelenk angeregt werden. So wird der Knorpel weiterhin gut mit Nährstoffen versorgt und ein Abbau wird verhindert.


Die Osteopathie dringt noch tiefer in das Gewebe vor. Hier steht vor allem im Vordergrund sogenannte Läsionen, also Störungen, welche durch Fehlbelastungen und Erkrankungen entstehen, zu finden und zu lösen.


So werden Verklebungen und Störungen gelöst, damit der Hund schneller wieder die richtigen Bewegungs- und Belastungsmuster erlernen kann.


In beiden Fällen ist es wichtig, den Hund ganzheitlich und als Individuum zu erkennen. Jeder Hund ist, genau wie jeder Mensch, unterschiedlich.


So haben Krankheiten und Schwachstellen am Körper auch verschiedene Ursachen.

Ich behandle als nicht nur den Hund, sondern berate auch den Besitzer, welcher in der Therapie eine große Rolle spielt.




Wann ist es sinnvoll, die Gesundheit des Hundes durch Physiotherapie und Osteopathie zu unterstützen?


Hier ein paar Beispiele.


  • Vor einer Operation: So kann die Muskulatur, welche meist zu diesem Zeitpunkt bereits abgebaut hat, gestärkt werden. Der Hund ist nach der Operation so schneller wieder stabil. Instabilität bedeutet immer mehr Belastung für Gelenke, Bänder und Sehnen.

  • Nach einer Operation: Der Hund muss nach einer Operation meist eine gewisse Zeit ruhig gestellt werden. Um in dieser Zeit möglichst wenig Muskulatur abzubauen, und in der Zeit nach der Ruhighaltung möglichst schonend und gezielt wieder Muskulatur aufzubauen, macht die begleitende Therapie hier großen Sinn. Der Heilungsprozess wird nicht nur durch den Muskelaufbau unterstützt. Es kommen - je nach Fall- noch diverse andere Behandlungsmethoden hinzu, sodass der Hund möglichst schnell wieder vollkommen fit ist!

  • Neurologische Erkrankungen: Hierunter fallen beispielsweise Bandscheibenvorfälle. Ziel ist es natürlich, den Hund wieder fit zu bekommen. Lähmungen und Lähmungserscheinungen werden durch gezieltes Anregen der Nervenbahnen und Anbahnen von normalen Bewegungsabläufen bekämpft.

  • Chronische Erkrankungen: Gerade Schmerzkrankheiten wie zum Beispiel Arthrose sind degenerative Prozesse, die nicht mehr heilbar sind. Hier ist das Ziel, die Schmerzfreiheit des Hundes zu erreichen. Hunde haben leider ein sehr gutes Schmerzgedächtnis und leiden sehr unter solchen Erkrankungen. Hier kann aus Physiotherapeutischer und Osteopathischer Sicht einiges getan werden um den Hund bestmöglich zu unterstützen.

  • Check-Up: Selbstverständlich führe ich auch jederzeit gerne einen Check-Up durch - so können mögliche Schwachstellen früh entdeckt und gezielt unterstützt werden, sodass der Hund lange fit und leistungsfähig bleibt.


Natürlich gibt es noch weitere Fälle, in denen eine Therapie sinnvoll ist!


Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ich eurem Hund helfen könnte, meldet euch einfach bei mir. Gerne führe ich vorab eine telefonische Beratung durch.

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